Sonderausstellung

 

 

Fürio! Üsi Stadt brönnt!

15. August 2015 - 3. April 2016
Die mittelalterlichen Gebäude bestanden aus Holz oder Fachwerk und trugen deshalb viel zur Brandgefahr bei. In jedem Haus brannte im Herd ein offenes Feuer. Weitere Feuerquellen waren die Gewerbeöfen im Hof, da es noch keine Trennung von Wohnen und Arbeiten gab. Nachts wurde das Herdfeuer als Glut unter einem Keramikdeckel am Leben gehalten.

Fettlämpchen und Kerzen dienten dazu, die dunklen Räume zu erhellen. Eine kleine Glut, die auf den vielleicht mit Stroh bestreuten Boden fiel, genügte, um einen Brand zu entfachen.

Im Gefolge von Brandkatastrophen wurden meist neue Bauvorschriften und Vorschriften zum Feuerschutz und zur Feuerbekämpfung erlassen.

Wie andere Städte war auch Burgdorf durch mehrere grosse Brände heimgesucht worden. 1388 wurde die ganze Unterstadt zerstört, 1594 fielen acht Firste am Kirchbühl den Flammen zum Opfer, 1706 verbrannten an der Schmiedengasse 45 Häuser, 1715 wurden grosse Teile der Unterstadt und 1865 grosse Teile der Oberstadt ein Raub der Flammen.



Veranstaltungen/Führungen

Sonntag, 15. November 2015, 11.00 Uhr
Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung mit Trudi Aeschlimann, Rittersaalverein

Sonntag, 31. Januar 2016, 11.00 Uhr
Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung mit Werner Lüthi, Rittersaalverein

Sonntag, 6. März 2016, 11.00 Uhr
Öffentliche Führung in der Unterstadt zum Stadtbrand von 1715 und dem Wiederaufbau mit Dr. Armand Baeriswyl
Demonstration einer Löschkette durch das Zähringervolk.
Treffpunkt: Kornhaus Burgdorf