Sonderausstellung

 

 

"An den Ufern des Amazonas. Eine Reise zu den indianischen Kulturen Südamerikas".

Sonderausstellung zum 100-Jahr-Jubiläum des Museums Ab 29. August 2009
Das Museum für Völkerkunde Burgdorf beherbergt in seinen Beständen hochkarätige Objekte aus Peru, Brasilien und Kolumbien, die eine Zeitspanne von den altamerikanischen Kulturen bis zum heutigen Alltag der indianischen Bevölkerung umfassen. Die Mehrzahl dieser Stücke war bisher im Depot aufbewahrt und wird nun erstmals öffentlich gezeigt.

Die Ausstellung nimmt Sie auf eine Reise, die von den Küstenwüsten Perus in die Regenwälder Amazoniens führt. Die ausgewählten Objektgruppen geben einen Einblick in die Alltags- und Vorstellungswelten der dort lebenden indigenen Völker. So erfahren Sie am Beispiel einer Hockermumie, wie im vorkolumbischen Peru die Toten bestattet wurden und entdecken, was ein Forscher in den 1940er Jahren von seiner abenteuerlichen Amazonas-Expedition zu einem entlegenen Indianerstamm zurückgebracht hat. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die Keramiken und Textilien der Shipibo-Conibo-Indianer, die zu den bekanntesten in Südamerika zählen. Die dekorativen Muster erzählen von den Visionen der Schamanen und der unsichtbaren Welt der Geister.

Eine Spielecke mit Büchern und Bastelmöglichkeiten rund um die Amazonas-Indianer lädt die jüngeren BesucherInnen zum Verweilen ein.

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Neue Galerieausstellung

Zauber der Sahara. Landschaften und Kulturen Nordafrikas

29. Mai 2010 – 27. März 2011


Das Museum für Völkerkunde zeigt in der kleinen Galerieausstellung „Zauber der Sahara“ Landschaftsbilder zu den Wüsten und Oasen Nordafrikas, die durch Objekte aus dem Museumsbestand ergänzt werden.

Alle Bilder stammen von den Fotografen Maja Schwarzenbach und Peter Ekel. Auf mehreren Expeditionen durch die Ostsahara entstanden Aufnahmen, welche die „überwältigende Leere und Gelassenheit der Wüste“ zeigen sowie den (noch) gemächlichen Alltag in den Oasen dokumentieren.

Die ausgestellten Exponate stammen aus der nordafrikanischen Sammlung des Museums, deren erste Objekte vom Museumsbegründer Heinrich Schiffmann 1898 während einer Reise rund ums Mittelmeer erworben wurden. Die Galerieausstellung präsentiert Schmuck und Waffen, die als Statussymbole in der Öffentlichkeit eine wichtige Rolle spielen und als Kennzeichen der Gruppenidentität gelten.


"Sahara Night" mit Bildershow und nordafrikanischen Spezialitäten in Burgdorf:

"Sandmeere, Tafelberge und Palmenoasen - Bilder einer Expedition durch die ägyptische Sahara"


Datum: Samstag, 11. September 2010 ab 18.00 bis ca. 23.00 Uhr
Ort: Kornhaus Burgdorf, Kornhausgasse 16 (knapp 10 Gehminuten vom Bahnhof entfernt; Parkplätze vorhanden; Achtung: Die Veranstaltung findet nicht im Schloss statt!)

Im Rahmen der Galerieausstellung „Zauber der Sahara“ des Museums für Völkerkunde Burgdorf zeigen Maja Schwarzenbach und Peter Ekel von „pmimage“ ihre neue Bildershow zur Ostsahara. Die beiden renommierten Fotografen haben auf mehreren Expeditionen die einzigartigen Wüstenlandschaften und den Alltag in den abgeschiedenen Oasen Ägyptens in faszinierenden Aufnahmen dokumentiert.

Die speziell für die „Sahara Night“ zusammengestellte Bildershow wird von kulinarischen Köstlichkeiten umrahmt. Carmen und Boualem Hammoul von „SEFINA“ servieren authentische Spezialitäten aus Nordafrika, die allesamt aus hauseigener Produktion stammen. Von verschiedenen Mezze-Vorspeisen über Couscous und Tagine mit Fleisch oder Gemüse bis zu süssen Leckereien wie Orangen- und Dattelkuchen sowie arabischem Gebäck bietet das Buffet alles, was das Herz begehrt.

Weitere Informationen zur "Sahara Night“ finden Sie unter der Rubrik "aktuell".


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Die ägyptische Sammlung Burgdorf im Historischen und Völkerkundemuseum St. Gallen

Im Banne Ägyptens. Begegnungen mit der Ewigkeit

19. Juni - 17. Oktober 2010

Seit Napoleons Ägyptenfeldzug, einer militärischen und wissenschaftlichen Unternehmung (1798 – 1801), ist das Interesse des westlichen Publikums am alten Ägypten ungebrochen. Wichtigste Zeugen dieser Ägyptomanie in St.Gallen sind die Särge mit der Mumie der Schepenese in der Stiftsbibliothek. Sie gelangten 1820 als frühste altägyptische Kulturgüter in unser Land. Anlässlich dieser Ausstellung wird die „berühmteste Mumie der Schweiz“ auch erstmals ausserhalb des barocken Bibliothekssaals gezeigt. Das Historische und Völkerkundemuseum erhielt 1957 vom Kanton Glarus einen (heute restaurierungsbedürftigem) Sarkophag mitsamt Mumie als Geschenk. Die Ausstellung versammelt ägyptische Grabschätze aus Schweizer Museen und Sammlungen, darunter zahlreiche Stücke aus dem Museum für Völkerkunde in Burgdorf. Besonders eindrücklich sind ein sog. Bauchsarkophag von ungewöhnlichen Ausmassen und ein mumifiziertes Krokodil.

Nachdem die ägyptische Sammlung Burgdorf in der Austellung "Mumien. Ägyptische Grabschätze aus Schweizer Sammlungen" während rund elf Monaten im Kulturama - Museum des Menschen in Zürich zu sehen war und beim Publikum auf grosses Interesse gestossen ist, freuen wir uns, dass die ägyptischen Objekte aus Burgdorf in einer neuen, grossen Ägypten-Ausstellung gezeigt werden.

Flyer: http://www.niletimes.ch/PDF/hmsg_agypten.pdf