Museum für Völkerkunde

 

 

Die Welt zu Gast in Burgdorf

Zur Geschichte des Museums für Völkerkunde
Vor hundert Jahren, im Mai 1909, öffnete das Museum für Völkerkunde in Burgdorf, damals "Schiffmann'sche Sammlung" genannt, erstmals seine Türen und präsentierte den staunenden Besuchern Kuriositäten aus fernen Ländern im Schaukasten. Dass eine Schweizer Kleinstadt ein Völkerkundemuseum besitzt - und dies seit nunmehr einem Jahrhundert – darf als aussergewöhnlich bezeichnet werden.

Den Grundstock dazu legte Heinrich Schiffmann (1872 – 1904), Sprössling einer einflussreichen Burgdorfer Käseexportfirma (auf dem unteren Foto als Beduine verkleidet im Jahr 1898). An Tuberkulose leidend, verbrachte er einen Grossteil seines Lebens auf ausgedehnten Reisen rund um den Globus und erwarb zahlreiche ethnographische Gegenstände, die er testamentarisch dem Gymnasium seiner Geburtsstadt Burgdorf vermachte.

Fünf Jahre nach dem frühen Tod von Schiffmann im Jahr 1904 wurde seine über 500 Objekte umfassende Kollektion am 2. Mai 1909 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. In den folgenden hundert Jahren wuchs die Sammlung dank des unermüdlichen Einsatzes der zuständigen Konservatoren stetig an. Heute beherbergt das Museum für Völkerkunde Burgdorf über 5000 Objekte aus den Kulturen Asiens, Afrikas, Amerikas und Ozeaniens.

Aus Anlass der 150 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen der Schweiz und Japan im Jahr 2014 ist die gesamte Ausstellungsfläche neu gestaltet worden. Das Museum für Völkerkunde zeigt die Ausstellung "Entdeckerlust - Burgdorfer in Ostasien" mit herausragenden Exponaten aus Japan, ergänzt mit Objekten aus China, Korea und Tibet.


Das Museum für Völkerkunde freut sich auf Ihren Besuch!